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Presseartikel: Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft Wächtersbach eG baut sechs neue Wohnungen

Presseartikel
Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft Wächtersbach eG baut sechs neue Wohnungen


In Wächtersbach entstehen derzeit in der Ysenburger Straße 15 – 19 sechs neue Wohnungen. Gebaut werden diese von der „Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft Wächtersbach eG“. Dies geschieht durch den Ausbau des Dachgeschosses in Form eines Staffelgeschosses.

Die Vorstandsmitglieder Grit Knöfel und Reinhard Hauck berichten. Vorstand und Aufsichtsrat machen sich regelmäßig vor Ort ein Bild von der Baumaßnahme, die bereits gut vorangeschritten ist. 

Es entstehen zwei attraktive Dreizimmerwohnungen und vier Zweizimmerwohnungen mit jeweils einer großen Terrasse. Es wird eine Gesamtwohnfläche von rd. 320 qm neu geschaffen. Die Nutzung und Neuvermietung ist zum 01.02.2019 geplant. Interessenten für die neuen Wohnungen sind bereits vorhanden.

Zusätzlich zu der Baumaßnahme wird das gesamte Gebäude energetisch saniert d.h., es wird u.a. eine mineralische Wärmedämmung mit Verputz aufgebracht, alle Fenster und relevanten Türen erneuert, die Balkone saniert. Weiterhin wird die Außenanlage neu gestaltet und neue Parkplätze geschaffen. 

Im Vorfeld der Baumaßnahme, die bereits im Jahr 2017 beginnen sollte, ergaben sich umfassende Fragestellungen hinsichtlich Brandschutz, Statik, Schallschutz, Energetik, Genehmigungsverfahren, u. u. u. Dadurch wurde der Baubeginn auf das Frühjahr 2018 verschoben. Es ist ein immenser zeitlicher und finanzieller Aufwand zu betreiben, bevor mit einer solchen Maßnahme begonnen werden kann. 

Wenn die Baumaßnahme so verläuft wie wir uns das vorstellen, könnte sie als „Blaupause“ für künftige Baumaßnahmen dienen. Derzeit machen wir uns Gedanken über eine Verdichtungsbebauung, d. h. wir prüfen ob auf freien Flächen innerhalb unserer genossenschaftseigenen Grundstücke noch weiterer Wohnraum entstehen kann. Außerdem ist der Dachgeschossausbau bei weiteren Objekten ein Thema.

Unser Ziel ist es, auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum in Wächtersbach zu schaffen, den vorhandenen Wohnraum zu erhalten und zu verbessern.

Bei Interesse an unserem Wohnungsbestand dürfen Sie sich gerne in unserer Geschäftsstelle, Poststr. 53a, 63607 Wächtersbach, melden (Tel. 06053-1809). Oder kontaktieren Sie uns per E-Mail: info@gewobau-waechtersbach.de bzw. über das Kontaktformular.

11/2018
 

Genossenschaftsidee ist Immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Wir sind Kulturerbe! Die Genossenschaftsidee wurde weltweit gewürdigt.

Die erste deutsche UNESCO-Nominierung „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“ ist in die Repräsentative Liste des immateriellen  Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.  Dies hat am 30.11.2016 der zuständige Ausschuss der UNESCO in Addis Abeba entschieden. 

Am 11.05.2017 wurde die UNESCO-Urkunde zur Auszeichnung der „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“ als Immaterielles Kulturerbe an die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch Gesellschaft e.V. und die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V. in Berlin von Staatsministerin Maria Böhmer überreicht. 

Die Bundesrepublik Deutschland ist im Jahr 2013 dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Es geht darum, lebendige Traditionen zu erhalten und ihre Bedeutung als Quelle  von Vielfalt sowie als Garant nachhaltiger Entwicklung zu stärken. Die Bewerbung zur Anerkennung der „Genossenschaftsidee“ als Immaterielles Kulturerbe hatten 2014 die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft gemeinsam über die Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz eingereicht. 

Die Rolle der Wohnungsbaugenossenschaften hatte seinerzeit die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V. maßgeblich für den Antrag formuliert. Umso mehr freuen sich die Wohnungsbaugenossenschaften, dass die genossenschaftliche Idee der beiden deutschen Gründerväter Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883) und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen (1818-1888) mit ihren sozialen, kulturellen, ethischen, emanzipatorischen und ökonomischen Werten, Traditionen und Dimensionen jetzt  diese weltweite Würdigung erfährt.

Weltweit gibt es 900 000 Genossenschaften in mehr als 100 Ländern mit über 800 Millionen Mitgliedern.  In Deutschland sind die rund 8.000 Genossenschaften mit 23 Millionen Mitgliedern die stärkste Wirtschaftsorganisation. Rund 780000 Menschen arbeiten in genossenschaftlich organisierten Unternehmen. Im Kreditwesen, im Handel, im Handwerk, in der Landwirtschaft und nicht zuletzt in der Wohnungswirtschaft, sind Genossenschaften stabile und stabilisierende Unternehmen, die mit ihrem Förderauftrag ihren Mitgliedern verpflichtet sind. Dass diese Unternehmensform äußerst krisenfest ist, beweisen Genossenschaften seit über 100 Jahren.  Ihre Aktualität zeigt sich heute auch in der Gründung vieler neuer Genossenschaften, besonders zahlreich in den Bereichen Erneuerbare Energien, Nahversorgung oder Gesundheit. Die Genossenschaftsidee hat sich zu einer erfolgreichen Unternehmensform entwickelt. Sie ist ein wichtiger Baustein, um auch in der dritten Welt soziale und wirtschaftliche Missstände zu lindern.


 

 

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